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Ein Familienbetrieb mit langer Tradition
Am Anfang des II. Weltkrieges beginnt der Sohn Ernst mit seiner Kellnerlehre, wird aber 1942 zum Militärdienst eingezogen. Während der französischen Besatzung brennt 1948 die Dependance bis auf die Grundmauern ab. Zu diesem Zeitpunkt hat die Familie noch keine Nachricht von ihrem in russische Gefangenschaft geratenen Sohn. Ende 1949 kehrt Ernst Maier aus der Gefangenschaft zurück und widmet sich sofort der Leitung des Hotels und dem Wiederaufbau der Dependance. Dabei wird er tatkräftig von seinen Eltern und seiner Schwester Erika unterstützt. 1954 heiratet Ernst Maier die Gastwirtstochter Irmgard Gaus aus Empfingen. Bald darauf verstirbt Eugen Maier. Im gleichen Jahr erblickt auch der erste Sohn Eugen das Licht der Welt und die zweite Etage der Dependance wird fertiggestellt. Das beginnende Wirtschaftswunder in den fünfziger Jahren macht sich auch im Hotel Johanniterbad bemerkbar. So wird die Terrasse teilweise überbaut und das Restaurant auf 60 Sitzplätze erweitert. Im Jahre 1956 kommt ihre Tochter Susanne zur Welt. Der Badebetrieb in der Dependance wird eingestellt. Der gute Ruf des Hotels breitet sich aus und man kann immer mehr zufriedene Gäste beherbergen. Viel Prominenz aus Politik, Show- Business und der Wirtschaft sind bis heute Gast im Hotel Johanniterbad. 1958 freut sich die Familie über die Geburt des zweiten Sohnes Elmar. Zwei Jahre später ersetzt man die Etagenbäder in der Depandance durch moderne Bäder und Duschen auf den Zimmern. 1966 wird die zweite Tochter Isabel geboren. Um das Hotel den neuesten Ansprüchen entsprechend zu modernisieren, entscheidet sich die Familie 1969, das Haupthaus bis auf die Parterre abzureißen und neu aufzubauen. In diesem Jahr kommt der dritte Sohn Tobias zur Welt. Die wirtschaftliche Situation im Hotel ist sehr angespannt. Der Umbau wird zu einer großen finanziellen Belastung für alle Beteiligten. 1971 wird der Neubau eingeweiht. Trotz all dieser Schwierig keiten und Bela stun gen lässt sich Familie Maier nicht entmutigen und baut 1978/79 gleich noch das Restaurant um. 1983 stirbt die Seniorchefin Maria Maier. Der Hoteleingang wird komplett modernisiert. Und Ernst Maier erfüllt sich seinen Lebenstraum: eine Suite mit Whirlpool in sein Hotel zu integrieren. Unterstützt werden Ernst und Irmgard Maier nebst Tante Erika durch die Tochter Susanne und deren Ehemann Heiko Mäule. In den 90ziger Jahren werden umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt. Die Zimmer der Dependance, das Restaurant und die Gesellschaftsräume werden renoviert. Die Außenfassade und die Gartenterrasse neu gestaltet, die Küche umgebaut und mit modernster Küchentechnik ausgestattet, ein Fahrradkeller für die Fahrrad begeis terten unter den Gäste, eingerichtet. 1994 wird Irmgard Maier durch ihren Sohn Tobias in der Küche abgelöst, der 1995 die Küchenmeisterprüfung mit Erfolg ablegt. 1999 stirbt Erika Maier. Zwei Jahre später übergeben Ernst und Irmgard Maier die Leitung des Hotels an ihren Sohn Tobias und dessen Ehefrau Sabine mit ihren Kindern Johanna und Katharina. Unterstützt werden sie von Tobias Schwester Susanne und deren Ehemann Heiko Mäule, auch Mutter Irmgard ist mit ihrer Erfahrung allen stets eine große Hilfe. 2003 stirbt Seniorchef Ernst Maier. 2007 wurden die Räume der Kühlhäuser komplett umgebaut und es entstanden neue Kühlräume, die an neueste Anforderungen angepasst wurden. 2009 nimmt die Familie Maier den 3. und letzten Teil, die Sanierung des Untergeschosses der Dependance, in die Hand. Zugleich wird das 2. Blockheizkraftwerk eingebaut. Mit dem Neueinbau eines Aufzugs und der kompletten Sanierung der Zimmer im Hauptgebäude nehmen 2011 die Um- und Neubaumaßnahmen ein vorläufiges Ende. |